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syrischer Hamster

MITTELHAMSTER

Der syrische Hamster, auch bekannt als Goldhamster, ist eine Nagetierart, die ursprünglich aus dem Nahen Osten stammt und als Haustier aufgrund seines liebenswerten Charakters und seiner Attraktivität sehr geschätzt wird. Diese Tiere haben einen ausgeprägten Einzelgängerinstinkt und benötigen viel Platz und ein artgerechtes Umfeld, um gesund und glücklich zu bleiben.

STECKBRIEF

Quelle: 1

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Teddyhamster

GOLDHAMSTER, MITTELHAMSTER,
SYRISCHER HAMSTER

syrischer Hamster

Die größte als Heimtier gehaltene Hamsterart ist der Goldhamster, auch Syrischer Hamster genannt. Die häufig gesehene Bezeichnung Syrischer Goldhamster ist nicht ganz korrekt. Es handelt sich dabei um eine Tautologie.

Der Goldhamster gehört zu den Mittelhamstern und ist die einzige in der Heimtierhaltung verbreitete Art der Mittelhamster. Die häufig, insbesondere von Zoolöden benuzten bezeichnugen wie Teddyhamster oder Pandahamster sind keine eigenständigen Arten, sondern Zuchformen vom Goldhamster. Die anderen Mittelhamster, die jedoch nicht als Heimtier gehalten werden, sind der Türkische Hamster, der Schwarzbrusthamster und der Rumänische Hamster. Der Schwarzbrusthamster steht sogar unter Artenschutz.
 

Quelle: 1, 2

HEIMAT

In der freien Natur ist der Goldhamster in der fruchtbaren Hochebene von Aleppo zuhause. Die Annahme, dass er in der Steppe und Halbwüste zuhause ist, hält sich stark, was jedoch nicht stimmt. In seinem Verbreitungsgebiet dominiert Ackerland. Hauptsächlich zu finden ist er in den einjährigen Kulturen wie zum Beispiel Weizen, Gerste, Kichererbsen, Linsen, Melonen, Gurken, Tomaten und Hibiskus.
Die natürlichen Feinde des Goldhamsters sind Füchse, Nachtgreifer, Schakale und Schlangen; diese werden jedoch bekämpft und sind daher aufgrund der geringen Anzahl eher zu vernachlässigen. Gefährlicher sind da streunende Hunde. Der Hauptfeind jedoch ist der Mensch. In seiner Heimat gilt der Goldhamster als gefährlicher Schadnager und wird vernichtet.

Quelle: 1, 2

Goldhamster

LEBENSWEISE

Mittelhamster

In der freien Natur graben sie sich Gänge, die bis zu einem Meter tief und neun Meter lang sind. Sie ernähren sich von dem, was sie gerade finden. Das können  Samen,  Getreide, Hülsenfrüchte, Gemüse, Früchte, Blätter sowie Insekten und kleine Würmer sein. Was nicht sofort gefressen wird, stopfen sie in die Backentaschen und bringen es in die Vorratskammer. Bei der Futtersuche legt er meist mehrere Kilometer zurück. Im Winter, wenn es kalt wird und es auf den Feldern nichts zu holen gibt, verbringen Goldhamster die Zeit in ihrem Bau, verschließen ihn mit einem Erdpfropfen und ernähren sich von den im Sommer gesammelten Vorräten. Wahrscheinlich fallen sie auch von Zeit zu Zeit in den Winterschlaf. In Gefangenschaft halten sie jedoch keinen Winterschlaf, sondern sind in den Wintermonaten weniger aktiv als in den Sommermonaten.

Obwohl der Goldhamster Dämmerungs und Nachtaktiv ist, sind weibchen oft am Tag unterwegs. Hauptsächlich zwischen 6:00 und 8:00 Uhr  sowie zwischen 16:00 und 19:30 Uhr.

Quelle: 1, 2

Anker 1

QUELLEN:

1 Hamsters

2 70 Jahre Goldhamster

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