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MUNDSCHUTZ

LCM-VIRUS

Das LCM-Virus bei Hamstern ist eine seltene Erkrankung, aber es ist trotzdem wichtig, die Symptome zu kennen.

LCM-VIRUS

Die lymphozytäre Choriomeningitis (LCM) ist eine nicht behandelbare Krankheit, die von Tieren auf Menschen übertragen werden kann (Zoonose). Etwa 3% aller Menschen in Deutschland haben im Laufe ihres Lebens diesen Virus in sich getragen. Auch bei Personen, die Kontakt mit Hamstern haben, ist dieser Wert nicht höher. Der Erreger dieser Krankheit ist ein RNA-Virus namens Arena-Virus. Die Krankheit wird hauptsächlich von Mäusen übertragen und tritt besonders oft bei jungen Tieren im Alter zwischen drei und sechs Monaten auf.

Die Übertragung des Virus erfolgt auf verschiedene Weise, zum Beispiel durch direkten Kontakt mit dem Urin oder Speichel von infizierten Tieren, durch Bisswunden oder auch durch Inhalation. Wenn das Immunsystem einer infizierten Person geschwächt ist, können grippeähnliche Symptome wie Fieber, Kopfschmerzen und Gelenkschmerzen auftreten. In seltenen Fällen kann die Krankheit auch eine Entzündung der Hirnhäute oder des Gehirns verursachen. Schwangere Frauen, die mit dem Virus infiziert sind, können eine Fehlgeburt oder Fruchtmissbildungen erleiden. Auch Menschen, die eine Organtransplantation erhalten haben, sind gefährdet.
Infizierte Hamster können Symptome wie Gewichtsverlust, reduzierte Aktivität, struppiges Haar, Lichtempfindlichkeit, Zittern, Krämpfe und Augenentzündungen aufweisen, die über mehrere Wochen oder Monate andauern können. Um die Diagnose zu stellen, kann der Nachweis von neutralisierenden Antikörpern oder speziellen Tests wie dem ELISA oder dem Immunfluoreszenztest (IFT) verwendet werden. Der IFT scheint dabei zuverlässiger zu sein.

Quelle: 1,2

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