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DIABETES MELLITUS

Diabetes Mellitus tritt selten bei Hamstern auf und ist eine Stoffwechselerkrankung, die durch einen Mangel an Insulin oder eine Unfähigkeit des Körpers, Insulin effektiv zu nutzen, verursacht wird.

KURZFASSUNG

Diabetes Mellitus ist eine Stoffwechselerkrankung, die auch bei Hamstern auftreten kann, was jedoch selten vorkommt. Sie wird durch einen Mangel an Insulin oder eine Unfähigkeit des Körpers, Insulin effektiv zu nutzen, verursacht. In der Regel betrifft Diabetes mellitus bei Hamstern eher mittelalte bis ältere und adipöse Tiere.
Die Ursachen können vielfältig sein, aber meistens wird die Erkrankung durch eine falsche Ernährung ausgelöst.
Die Symptome von Diabetes bei Hamstern können Polydipsie (vermehrtes Trinken), Polyurie (vermehrtes Wasserlassen), Inappetenz (fehlendes Verlangen nach Nahrung) und Apathie (starke Teilnahmslosigkeit) sein. In einigen Fällen kann Diabetes auch zur Entwicklung von Katarakten (Linsentrübung) führen.
Die Diagnose von Diabetes bei Hamstern kann schwierig sein und erfordert in der Regel Labortests, wie die Bestimmung der Glucosekonzentration im Blut und der Fructosaminkonzentration. Eine Urinuntersuchung kann einen Hinweis auf die Erkrankung geben, liefert jedoch keine endgültige Diagnose.
Eine Futterumstellung auf weitgehend kohlenhydratarme Nahrung kann bei geringgradigen Symptomen helfen, den Blutzuckerspiegel zu normalisieren.
In schweren Fällen kann eine Insulintherapie notwendig sein. Jedoch sind Insulininjektionen für Tierbesitzer nicht einfach durchzuführen und man findet nur selten einen Tierarzt, der diese Therapie anbietet.
Wenn die Erkrankung bereits fortgeschritten ist, können Hamster innerhalb kurzer Zeit sterben.
Um Diabetes bei Hamstern zu vermeiden, ist es wichtig, Adipositas (Fettleibigkeit) zu vermeiden und auf eine ausgewogene, kohlenhydratarme Ernährung zu achten. 

Quelle: 1

gewicht

DIABETES TYP 1 UND TYP 2

dicker hamster

Diabetes mellitus ist eine Krankheit des Stoffwechsels, die dazu führt, dass der Blutzuckerspiegel zu hoch ist. Dies geschieht, weil Tiere entweder nicht genug Insulin produzieren oder die Insulinwirkung im Körper beeinträchtigt ist. Es gibt verschiedene Formen von Diabetes, aber die beiden Hauptformen sind Typ-1 und Typ-2-Diabetes.

Typ-1-Diabetes wird durch einen absoluten Mangel an Insulin verursacht, was bei Jungtieren häufiger vorkommt. Die insulinproduzierenden Zellen in der Bauchspeicheldrüse arbeiten nicht mehr richtig. Typ-2-Diabetes entsteht zum einen durch eine verminderte Empfindlichkeit der Körperzellen für Insulin und zum anderen durch eine Überproduktion von Insulin, die dazu führt, dass die insulinproduzierenden Zellen erschöpft sind. Übergewicht und Bewegungsmangel gelten als Hauptursachen für diese Form von Diabetes, aber auch eine unausgewogene Ernährung kann dazu beitragen.

Die Behandlung von Typ-2-Diabetes beginnt in der Regel mit einer Veränderung des Lebensstils, wie regelmäßiger Bewegung, einer angepassten Ernährung und einem normalen Körpergewicht. Durch diese Maßnahmen kann die Empfindlichkeit der Körperzellen für Insulin verbessert werden. Wenn diese Veränderungen allein nicht ausreichen, können auch Medikamente zur Behandlung von Typ-2-Diabetes eingesetzt werden. Allerdings ist es schwierig einen Tierarzt zu finden, der offen für diese Therapieoptionen ist.
Die Aufklärung und Vorbeugung sind entscheidend für die Bekämpfung von Diabetes. Obwohl eine erbliche Veranlagung nicht beeinflusst werden kann, kann das Risiko für Typ-2-Diabetes durch eine gesunde Lebensweise mit ausgewogener Ernährung und regelmäßiger Bewegung verringert werden.

 

Quelle: 2, 3

GLYKÄMISCHER INDEX

Der glykämische Index ist ein Maß dafür, wie stark der Blutzuckerspiegel nach dem Essen eines Lebensmittels ansteigt. Ein niedriger glykämischer Index bedeutet, dass der Blutzuckerspiegel nur wenig ansteigt, während ein hoher glykämischer Index bedeutet, dass er schnell und stark ansteigt. Der glykämische Index wird berechnet, indem die Fläche unter der Blutzucker-Kurve nach dem Essen eines Lebensmittels gemessen wird und mit der Fläche unter der Kurve nach dem Essen von Glukose verglichen wird.
Lebensmittel mit einem niedrigen glykämischen Index sind beispielsweise Hülsenfrüchte und Äpfel. Lebensmittel mit einem hohen glykämischen Index sind beispielsweise Reis und Zucker.
Es gibt jedoch einige Einschränkungen bei der Verwendung des glykämischen Index als Entscheidungshilfe für die Ernährung. Der glykämische Index berücksichtigt nicht die Kohlenhydratdichte, die Zubereitung und die Wechselwirkungen zwischen verschiedenen Lebensmitteln. Außerdem gibt es noch andere Faktoren, die den Blutzuckerspiegel beeinflussen, wie z.B. der Anteil an Fetten und die enthaltenen Ballaststoffe. Der glykämische Index berücksichtigt auch nicht die Wirkung von Fruchtzucker.
Daher ist der glykämische Index nur bedingt geeignet, um konkrete Ernährungsempfehlungen abzugeben. Ein besserer Parameter ist die glykämische Last, die auch die Kohlenhydratdichte berücksichtigt und die Wirkung von Lebensmitteln auf den Blutzuckerspiegel genauer beschreibt.

Quelle: 4

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GLYKÄMISCHE LAST

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Die glykämische Last ist ein Maß dafür, wie stark die Kohlenhydrate eines Lebensmittels den Blutzuckerspiegel ansteigen lassen. Der glykämische Index (GI) gibt Auskunft darüber, wie schnell und in welchem Ausmaß der Blutzuckerspiegel nach dem Verzehr eines Lebensmittels ansteigt. Die glykämische Last berücksichtigt zusätzlich noch die Menge an Kohlenhydraten, die man durch den Verzehr des Lebensmittels aufnimmt. Auf diese Weise kann man die Wirkung einer bestimmten Menge eines Lebensmittels auf den Blutzuckerspiegel abschätzen.

Lebensmittel mit einer niedrigen glykämischen Last lassen den Blutzuckerspiegel nur langsam und in geringerem Maße ansteigen, was dazu führt, dass der Blutzuckerspiegel insgesamt stabiler bleibt. Das kann insbesondere bei Diäten und der Diabetes-Prävention nützlich sein, die darauf abzielen, den Blutzuckerspiegel möglichst konstant zu halten. Im Gegensatz dazu haben Lebensmittel mit einer hohen glykämischen Last einen starken Einfluss auf den Blutzuckerspiegel und können zu starken Schwankungen führen. Die glykämische Last ist daher ein wichtiges Kriterium bei der Bewertung der Kohlenhydrate in Lebensmitteln und kann dazu beitragen, eine gesunde Ernährung zu unterstützen.

Quelle: 5

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