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dicker hamster

ADIPOSITAS

Fettleibigkeit bei Hamstern ist gefährlich und kann zu verschiedenen gesundheitlichen Problemen führen. Maßnahmen wie regelmäßiges Wiegen, reduzierte Leckerlis und mehr Bewegung können helfen, das Gewicht des Hamsters zu kontrollieren.

ADIPOSITAS

Fettleibigkeit

Beim Stöbern durchs www und Social-Media stößt man immer wieder darauf: fettleibige Hamster.
Meist liest man darunter Kommentare wie süß der kleine Moppel ja ist. In den wenigsten Fällen wird darauf aufmerksam gemacht, welche Gefahr es für die Gesundheit und Lebenserwartung des Tieres mit sich bringt.

 

Mögliche Gefahren von Adiopositas:

  • Diabetes Typ 2

  • Insulinresistenz

  • Fettleber

  • Hypertonie (Bluthochdruck)

  • Schlaganfall

  • Pododermatitis (bumble foot)

  • Herzinsuffizienz

  • Dyspnoe (Atembeschwerden)

  • Tod durch Überanstrengung


 

Quelle: 1, 2, 3, 4, 5, 6

adipositas hamster

GEGENMAßNAHMEN

hamster-sport

Regelmäßiges wiegen um den Gewichtsverlauf besser beurteilen zu können.

Gerade dickeren Hybriden sollte man mehr Frischfutter anbieten, da es eine sehr niedrige glykämische Last hat. Auch frisches Obst ist im Vergleich zu Kernchen und Co. um Welten besser, um das Gewicht zu halten bzw. zu reduzieren.

Radikales Reduzieren von Erlebnisfutter und Leckerchen

Campbell-Lastigen Hybriden mehr Eiweiß in Form von Insekten anbieten. In der Natur ernähren sich Campbells im Vergleich zu anderen Arten von wesentlich mehr Eiweiß und sind auch sehr gute Jäger.

Bewegung, Bewegung und nochmals Bewegung! Oft macht man schon enorme Fortschritte, wenn man seinem Tier einen regelmäßigen Auslauf anbietet.

Wenn das alles nichts hilft, am besten auf ein Grundfutter umsteigen, welches einen niedrigeren Kohlenhydratanteil hat, wie z. B. das Low-Carb von Mixerama.

Vorsicht! Oft werden Futtermischungen als „Balance“ betitelt, wenn man allerdings einen Blick auf die Zusammensetzung wirft, sieht man schnell, dass sich darin immer noch massenweise Kohlenhydrate befinden.

Quelle: 1, 2, 3, 4, 5, 6

WEITERE PUNKTE

Hirse:


Hirse ist seit ein paar Jahren ein sogenanntes „Superfood“, welches auch bei Tierhaltern zunehmend Anklang findet. Hintergrund ist die Blutzuckersenkende Wirkung. Aber was steckt tatsächlich dahinter? In einer Studie haben Forscher festgestellt, dass Hirse ein Protein enthält, welches sich positiv auf den Blutzuckerspiegel auswirkt. In dieser Studie wurde das Protein aus der Hirse gewonnen und ein Konzentrat erstellt (und den ganzen Rest der Hirse und somit auch den vorhandenen Zucker weggelassen). Aber unsere Tiere haben davon relativ wenig, weil wir logischerweise nur das ganze Korn verfüttern und nicht auf das einzelne Protein zurückgreifen können.
Zum Vergleich: Auch Schokolade enthält (für uns Menschen) gesunde Stoffe. Nichtsdestotrotz, ist es ein kleiner „Zuckerbomber“, welchen wir nicht uferlos konsumieren sollten.
Natürlich ist Hirse nicht per se schlecht und auch nicht aus dem Ernährungsplan des Hamsters, welcher ein Saatenfresser ist, wegzudenken. Trotzdem sollte man stets einen Blick darauf haben und ein gesundes Maß einhalten.


Gurkenkerne:


Gurken gelten im Allgemeinen als die Schlankmacher schlechthin. Aus diesem Grund werden wohl auch sehr gerne Gurkenkerne verfüttert, um unsere Tiere bei der Diät zu unterstützen. Allerdings haben es die Kernchen faustdick hinter den Ohren. Mit satten 65,8 g Kohlenhydrate auf 100g und einem Energiewert von 1296 kJ alles andere als ein Schlankmacher.

Quelle: 1, 2, 3, 4, 5, 6

hirse
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